Willkommen!
Wir fördern Bildung, Kunst und Kultur und setzen die Anliegen und Wünsche der
Freunde und Besucher des Scharoun Theaters um. Hier erfahren Sie alles über
unsere Arbeit.
Liebe Theaterringmitglieder,
Sie sind umgezogen, haben Ihre Bank gewechselt, eine neue Telefonnummer oder
E-Mail-Adresse? Dann sollten Sie uns informieren. Verwenden Sie dafür einfach unsere
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Ihre neue Kontonummer (IBAN) ist für die korrekte jährliche Abbuchung des Vereins-
beitrags im Juli erforderlich. Mit der Aktualisierung vermeiden Sie Rücklastschriften
und damit verbundene Gebühren. Über Ihre neue Anschrift, Telefonnummer oder
E-Mail-Adresse können wir bei eventuellen Rückfragen Kontakt mit Ihnen aufnehmen.
Für Ihre Bemühungen danken wir im Voraus.
Mit herzlichen Grüßen
Der Vorstand
INFORMATIONEN UND TERMINE
Sie gehen gerne ins Theater, möchten Bildung, Kunst und Kultur fördern, sich aber auch
über Vergünstigungen freuen? Dann treten Sie doch einfach in den Theaterring und
Philharmonische Gesellschaft e.V. ein und genießen die Jubiläums-Vorteile:
Wir schenken Ihnen bis zum 30.06.2027
•
die Aufnahmegebühr und
•
sämtliche Beiträge, darüber hinaus erhalten Sie
•
10% Ermäßigung auf Ihre Theater-Abonnements und
•
kostenfrei die THEATERCARD.25
25% Rabatt auf je eine Karte pro Vorstellung im Freiverkauf.
(gilt nicht für Veranstaltungen des Jungen Theaters und bei Sonderveranstaltungen)
Sie sind schon Mitglied? Dann informieren Sie bitte Ihre Angehörigen und Freunde.
Beitrittserklärung
IN LETZTER ZEIT …
TALK IM FOYER am 07. Juni 2026
Für den letzten TALK IM FOYER in der Saison 2025/26 hatte der Theaterring in Kooperation
mit dem Scharoun Theater zum Thema GESELLSCHAFT UND KULTUR die Kandidaten für das
Amt des Oberbürgermeisters der aktuell im Rat der Stadt Wolfsburg vertretenen Parteien
eingeladen. Der Vertreter der AFD hatte wegen Terminüberschneidungen abgesagt.
Von links: Martin Weller (Moderation), Axel Krauße (Intendant), Jens Hortmeyer (BÜNDNIS90/DIE
GRÜNEN), Dennis Weilmann (CDU), Dorothea Frenzel (TheaPhil), Dr. Karsten Schneider (SPD),
Marco Meiners (FDP) und Andreas Klaffehn (PUG).
Die Beurteilung der gegenwärtigen Kulturlandschaft in Wolfsburg fiel bei allen Beteiligten im
Grundsatz ähnlich aus. Unter den schwierigen finanziellen Bedingungen sei man recht gut bis
befriedigend aufgestellt. Dabei müsse berücksichtigt werden, dass die Stadt einige
„Leuchttürme“ aufzuweisen habe. Beispielhaft wurden das außergewöhnliche Scharoun
Theater mit seinem vielfältigen Programm, das über die Bundesgrenzen hinaus renommierte
Kunstmuseum und das architektonisch herausragende Science-Center Phaeno genannt. Man
war sich einig, dass es auch in Zukunft einen gesunden Ausgleich zwischen Hoch- und
Breitenkultur geben müsse. Um dieses Niveau halten bzw. steigern zu können, wird es – wie
in vielen Bereichen des städtischen Lebens – auch in der Kultur nicht ohne ehrenamtliches
Engagement gehen.
SPENDENÜBERGABE am 04. Juni 2026
Theater-Ärztin Dr. Karin Just regte die Anschaffung eines Defibrillators an. Ein Gerät, das
selbsterklärend arbeitet und somit von Laien und Ersthelfern leicht zu bedienen ist. Es
analysiert den Herzrhythmus und löst im Notfall einen lebensrettenden Schock aus.
Diesen Hinweis nahm der Theaterring
zum Anlass, in Abstimmung mit dem
Intendanten Axel Krauße ein Gerät
anzuschaffen und die Kosten dafür zu
übernehmen. Es wird im
Theaterfoyer an geeigneter Stelle in
einem Wandschrank angebracht. Die
Mitarbeiter des Theaters erhalten mit
Beginn der nächsten Spielzeit
zusätzlich noch eine Einweisung für
den Umgang mit dem „Lebensretter“.
Über den neuen „Defi“ mit Wandschrank
freuen sich Axel Krauße, Wolf-Rüdiger
Schmieding, Dorothea Frenzel und
Lothar Schmidt.
Den Termin für die Übergabe des Defibrillators verband der Theaterring-Vorstand mit einer
weiteren Spende an das Scharoun Theater. Intendant Axel Krauße kann sich über 20.000
Euro aus den Mitgliedsbeiträgen des Jahres 2025 freuen. Sie sind ein willkommener Zuschuss
für die Einführung und Umsetzung neuer Formate, wie beispielsweise die
Nachwuchsförderung und die Konzertreihe „Kinderphilharmonie“, die sich an verschiedene
Altersstufen im Kleinkindalter richtet. Damit soll bereits den Jüngsten mit ihren Eltern die
klassische Musik hautnah und spielerisch erlebbar gemacht werden.
Das Theater öffnet in der kommenden Spielzeit auch mit der Reihe „Begegnungen in der
Literatur“. „Das Lesen soll einen festen Platz im Scharoun Theater bekommen. Dafür öffnen
wir Autorinnen und Autoren und vor allem unserem Publikum gleich mit mehreren neuen
Formatreihen Türen und Tore.“ verriet Intendant Axel Krauße erwartungsfreudig und
ergänzte: „Die gezielte Förderung dieser Reihen durch den Theaterring bestärkt uns in
unseren Vorhaben!“
LITERARISCHES & LUKULLISCHES am 20. Mai 2026
Die Vorsitzende des Theaterrings,
Dorothea Frenzel, begrüßte Florentine
Anders im vollbesetzten Foyer des
Scharoun Theaters. Die Journalistin
war der Einladung zu einer Lesung
aus ihrem Buch „DIE ALLEE“ gefolgt.
Darin schreibt sie über ihren von den
Ideen des Bauhauses und der
Avantgarde durchdrungenen
Großvater, der nach dem Krieg in der
DDR zum Chefarchitekten Berlins
aufstieg und dort in Konkurrenz zu
den West-Berlinern um Scharoun und
Kollegen stand.
Parallel schildert sie die Probleme, die seine Frau und die acht Kinder mit dem
charismatischen Ehemann zu bewältigen hatten und ihre Ausstrahlungen in die nächste
Generation.
Nach der Lesung war Gelegenheit, das Buch zu erwerben und von der Autorin signieren zu
lassen. Abschließend stand in der Cafeteria noch ein Imbiss mit Dessert bereit.
KULTURREISE NACH CHEMNITZ UND HALLE am 06./07. Mai 2026
Foto: Theaterring
Der Blick auf die Wettervorschau ließ eine Woche vor der Tour bereits nichts Gutes ahnen.
Und das sollte sich bis zum Reisetag auch nicht ändern. Bei leichtem Regen fanden sich 39
Reiselustige vor dem Scharoun Theater am Bus des Unternehmens Duckstein ein. Wie immer
ein großes Hallo bei der Begrüßung, auch mit den neuen Teilnehmern. Sie fanden unter den
Mitreisenden bekannte Gesichter, sodass erste Kontakte schnell geknüpft waren. Beim
Frühstück im Café „Bierer Berg“ bei Schönebeck ergab sich dann Gelegenheit für einen
ersten Gedankenaustausch. Der Bummel durch den angeschlossenen kleinen Tierpark fiel
leider dem Wetter zum Opfer, die meisten Tiere hatten sich ohnehin in ihre Behausungen
verkrochen. Während der Weiterfahrt riss die Bewölkung erfreulicherweise auf und die Sonne
ließ sich blicken.
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TALK IM FOYER am 22. März 2026
In Kooperation mit dem Scharoun Theater hatte der Theaterring erneut zum „Talk im Foyer“
eingeladen. Die Vorsitzende, Dorothea Frenzel, begrüßte den Ehrenbürger der Stadt
Wolfsburg, Dr. Udo-Willi Kögler, auf dem Podium und umriss dabei kurz die Stationen seines
Lebens.
Von links: Wolf-Rüdiger Schmieding, Martin Weller, Dorothea Frenzel und Dr. Udo-Willi Kögler
Fotos: Theaterring
Im Folgenden ging Moderator Martin Weller näher auf den Werdegang seines
Gesprächspartners ein, der nach Abschluss des Physikstudiums in der Volkswagen AG tätig
war und dort in der Forschung und Entwicklung eine Karriere bis ins Topmanagement
machte. Auch nach dem Eintritt in den Ruhestand blieb Dr. Kögler - „bekennender
Vorsfelder“, „Deutscher “ und „Europäer“ - in Wolfsburg. Schon bald meldete sich die
Technische Universität Braunschweig und trug ihm ein reizvolles Projekt an. Das
Niedersächsische Forschungszentrum Fahrzeugtechnik wurde ins Leben gerufen, dem er in
der Folge auch als Sprecher vorstand. In Anerkennung seiner Verdienste wurde ihm von der
Universität Braunschweig die Ehrendoktorwürde verliehen.
Als überzeugter Demokrat zeigt sich Dr. Kögler stets bürgernah. So war er maßgeblich an der
Gründung der Bürgerstiftung Wolfsburg beteiligt und viele Jahre deren Vorsitzender. U. a.
haben die Wolfsburger ihm den „Planetenweg“ rund um den Allersee zu verdanken. Für seine
beispielhaften ehrenamtlichen Engagements erhielt Dr. Kögler einige Auszeichnungen,
darunter die Ehrenbürgerwürde der Stadt Wolfsburg.
Auf die Frage, wie man es erreichen könne, mehr jüngere Mitbürger für ein Ehrenamt zu
gewinnen, hatte Dr. Kögler zur Antwort: „Ganz wichtig ist dafür die Erziehung im Elternhaus
und das Vorleben positiver Beispiele.“
© Wolf-Rüdiger Schmieding